Zuerst lesen
Wenn hier irgendetwas unklar bleibt, gehen Sie nicht weiter.
Lesen Sie diese Seite ganz.
Wenn irgendein Teil vage wirkt — dann ist das hier noch nichts für Sie.
KERYKEION ist eine Dateninfrastruktur-Schicht.
Sie bildet das Exposure der Optionsmarkt-Teilnehmer auf die Preisstruktur ab
und gibt eine Reihe von Niveaus aus, die geballtes strukturelles Gewicht tragen.
- Wohin der Kurs laufen wird.
- Was Sie handeln sollen.
- Wann Sie ein- oder aussteigen sollen.
- Wie viel Risiko Sie eingehen sollen.
Diese Entscheidungen bleiben Ihre. Immer.
Das Werkzeug tut genau eines:
Es zeigt, wo die Struktur am dichtesten ist — und wo nicht.
Wenn Sie Signale, Prognosen oder fertige Trades suchen —
dann ist das hier noch nichts für Sie.
Wenn Sie bereits ein eigenes Handelssystem haben und darüber eine strukturelle Referenzschicht legen möchten — lesen Sie weiter.
Was das hier ist
Das System in einfachen Worten.
M.E.X. (Market Exposure) wird aus Strukturdaten des Optionsmarktes abgeleitet, ist aber keine direkte GEX-Implementierung. Es ist ein Werkzeug mit einer eigenen Sichtweise — aufgebaut auf unserer eigenen Lesart der Marktstruktur.
Die Methodik wird nicht offengelegt. Das Ergebnis ist jedoch öffentlich — historische Session-Charts stehen für Ihre eigene rückblickende Prüfung bereit.
Das Ergebnis erscheint als waagerechte Strukturbänder über Ihrem Kurschart.
- Eine Reihe von Preisniveaus, an denen sich strukturelles Gewicht ballt. Das sind die Stellen, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen.
- Eine visuelle Aufzeichnung, die sich während der Session laufend aktualisiert. Nach Handelsschluss wird eine statische Referenz veröffentlicht — so festgehalten, wie sie war, ohne Filterung oder Überarbeitung.
- Ein Rahmen, der darauf ausgelegt ist, Rauschen herauszufiltern — ein abgewogenes Ergebnis, kein Echtzeit-Datenfeed.
- Entscheiden, ob ein Niveau für Ihren Zeitrahmen und Ihr Umfeld überhaupt relevant ist.
- Die Richtung — falls überhaupt — eigenständig bestimmen.
- Positionsgröße, Einstiegsaufbau und Stop-Platzierung festlegen.
Der Chart ist eine Referenzschicht. Eine Karte.
Die Entscheidungsschicht ist Ihr System.
Eine Session lesen
Anschaulich erklärt. Ohne Formeln.
Diese Seite erklärt nicht, wie die Niveaus berechnet werden.
Sie erklärt, was Sie da vor sich sehen.
Die Deckkraft gibt wieder, wie das System das strukturelle Gewicht des jeweiligen Niveaus zum Zeitpunkt der Chart-Erstellung eingeschätzt hat. Bänder verschieben sich im Verlauf einer Session und lösen sich auf. Im veröffentlichten Chart sehen Sie den Stand zum Handelsschluss.
- Linkes Panel — Kursverlauf über die Zeit, überlagert von den M.E.X.-Niveaus.
- Rechtes Panel — aggregiertes Strukturprofil über die gesamte Session.
Es gibt keine vorgeschriebene Art, diesen Chart zu lesen.
Beobachten Sie. Bilden Sie sich mit der Zeit Ihr eigenes Urteil.
- Annehmen, dass eine Berührung des Niveaus eine Reaktion garantiert.
- Diese Niveaus losgelöst von Ihrer eigenen Analyse verwenden.
Für wen das gedacht ist
Zwei ehrliche Beschreibungen. Wählen Sie die passende.
Das ist kein Auswahlfragebogen.
Es sind zwei Selbstbeschreibungen — lesen Sie sie und entscheiden Sie ehrlich, welche Ihrer heutigen Lage näher kommt.
- Sie arbeiten bereits innerhalb einer strukturierten Handelsmethodik — einer, die Sie selbst aufgebaut haben und verstehen.
- Sie denken in Struktur und Risiko, nicht in Richtungsprognosen.
- Sie haben zumindest ein brauchbares Verständnis von Options-Exposure — Gamma, Dealer-Positionierung — und sei es grob.
- Wenn ein Werkzeug ungewöhnlich gut funktioniert, ist Ihr erster Impuls nicht „alles setzen“, sondern „wann sollte ich dem nicht trauen?“
- In manchen Sessions war Ihre wohlüberlegteste Handlung, nichts zu tun — nicht aus Zögern, sondern aus Einsicht.
- Sie suchen jemanden, der Ihnen sagt: long oder short.
- Sie haben noch kein eigenes Handelssystem.
- Ohne äußere Bestätigung können Sie nicht entscheiden.
- Sie wollen das hier als Ihre wichtigste Entscheidungsgrundlage nutzen und nicht als Referenzschicht über Ihrem eigenen System.
Keiner der beiden Wege ist ein Urteil über Sie. Es geht nur darum, ob es passt.
Am meisten nützt dieses Werkzeug Tradern, die bereits wissen, was sie brauchen — und was nicht.
Warum wirksame Werkzeuge gefährlich sind
Was wir beobachtet haben — und warum Sie es unserer Meinung nach wissen sollten.
Eines möchten wir Ihnen unverblümt sagen.
Uns haben Rückmeldungen erreicht, aus denen hervorgeht, dass manche Nutzer dieses System zur Voraussetzung ihrer Handelsentscheidungen gemacht haben. Wir verstehen das als Warnung, nicht als Kompliment.
Geschäftlich betrachtet ist die Abhängigkeit von Nutzern nichts Unwillkommenes. Bei einem Finanzdatenprodukt gehört es unserer Ansicht nach jedoch offen angesprochen — und nicht stillschweigend ausgenutzt.
Jedes technische System trifft irgendwann auf ein schwerwiegendes Versagen. Marktstrukturen ändern sich. Positionierungsmuster verschieben sich. Die spieltheoretische Logik unter jedem Marktmodell wird sich wandeln. Dieser Moment ist keine Möglichkeit. Er ist eine Gewissheit.
Wenn Sie dieses Werkzeug bis dahin zur Voraussetzung gemacht haben statt zu einer Referenzschicht, bleibt Ihnen kein Rückfall.
Ein Werkzeug, das zur Voraussetzung Ihrer Entscheidungen geworden ist, ist kein Werkzeug mehr. Es ist eine Krücke.
Wir haben das hier als Schicht über Ihrem System gebaut. Wenn Sie es als Fundament Ihres Systems verwenden, ist das für sich genommen ein Signal: Sie müssen Ihre eigene Struktur neu aufbauen, unabhängig von uns.
Wir sagen das nicht aus Bescheidenheit.
Wir sagen es, weil wir genau das schon beobachtet haben —
und wir finden, Sie sollten es wissen, bevor es Ihnen widerfährt.
Risiko-Rahmen
Keine Beratung. Eine Reihe von Grundsätzen, die Sie ohnehin haben sollten.
Das ist keine Anlageberatung.
Es ist ein Mindeststandard für die Praxis — die Grenzen, die Sie beim Einsatz jedes Referenzwerkzeugs wahren sollten.
- Nutzen Sie Strukturniveaus, um Ihre Analyse zu bestätigen — nicht, um sie zu ersetzen.
- Wenn Sie Ihre Trade-Idee ohne dieses Werkzeug nicht erklären können, sind Sie nicht bereit, den Trade einzugehen.
- Dieses Werkzeug steuert Ihr Risiko nicht. Stop-Platzierung, Positionsgröße und Drawdown-Kontrolle liegen vollständig bei Ihnen.
- Kein Strukturniveau garantiert eine Kursreaktion. Bemessen Sie eine Position nicht anhand eines einzelnen Niveaus.
- Ihr maximal hinnehmbarer Verlust sollte vor dem Einstieg feststehen — unabhängig von diesem Werkzeug.
- Gehen Sie davon aus, dass dieses Werkzeug irgendwann nicht mehr gut funktioniert. Das gilt für alle Werkzeuge.
- Erstellen Sie schon jetzt einen Handelsplan für die Sessions, in denen dieses Werkzeug nicht verfügbar ist oder falsch liegt — nicht erst, wenn es so weit ist.
- Stellen Sie fest, dass Sie bei ausgefallenem System nicht normal handeln können, ist das ein Problem, das gelöst werden muss — keine Unannehmlichkeit, die man aussitzt.
Das Risikomanagement liegt bei Ihnen.